Weihnachten kommt immer näher. In großen Schritten. Samstags kann man sich nicht mehr in die Altstadt wagen. Wenn man unvorsichtig genug ist den Radio einzuschalten, schallt einem mit hoher wahrscheinlichkeit “Christmas Rock” entegegen - bevorzugt “Last Christmas” von Wham…

Nützt das um in weihnachtliche Stimmung zu kommen? Also bei mir nicht. Wobei ich - wie schon mal erwähnt - dieses Jahr ja die extreme Alternative wähle: Weihnachten an der Costa Blanca. Kein Schnee (hoffe ich), keine Famile (schade). Dafür Sonne (hoffe ich) und gute Freunde (Yippie!).

Eine Bekannte hatte mir Prophezeit, dass ich Weihnachten nicht allein unterm Weihnachtsbaum sitzen werde. Ja, das bewahrheitet sich gerade. Erstens werde ich keinen Weihnachtsbaum haben (wobei sich vielleicht eine Pinie mit Weihnachtsschmuck behängen lassen muss…), und zweitens werde ich Weihnachten mit guten Freunden verbringen. Und das ist mir wichtiger als eine Beziehung zu haben. Das wurde mir dieses Jahr so richtig bewusst: gute Freunde kann niemand ersetzen.

Frauen kommen und gehen - Freunde kommen und bleiben…

So krass wie sich dieser Gedanke anhört, so richtig fühlt er sich gerade an.



4 Responses to “noch 11 Tage bis Weihnachten”  

  1. 1 Mayla

    Auch Freunde kommen und gehen, und das weißt du auch, Hutti. Wie viele Freunde (und darunter auch wirklich gute) hatte man zu Schulzeiten… und zu wievielen triffst du davon noch regelmäßig? Und von welchen hörst du gar nichts mehr? Klar… man könnte agumentieren, dass das dann nicht die richtigen guten Freunde waren. Aber immerhin hat man lange Zeit mit ihnen die Sorgen und Nöte geteilt, die Freuden und so vieles andere….. und jetzt sind sie weg.

    Genieß dein Weihnachten. Ich werde es mit meiner Familie verbringen. Etwas widerwillig, aber dennoch mit wachsender Vorfreude……… wird schon werden. Wie jedes Jahr!

  2. 2 Mayla

    Entschuldige die verschachtelten Sätze mit Grammatikfehler. Es ist 7 Uhr morgens :-(

  3. 3 Die Katha

    Jap, Frauen und Männer kommen und gehen…
    Und ja, auch Freunde kommen und gehen…
    Aber in persönlich schwierigen Situationen erkennt man wer für immer bleibt (naja bis uns der Sargdeckel ins Gesicht klappt!) und wer geht.
    C´est la vie!

  4. 4 hutti

    Hm, ja auch Freunde kommen und gehen. Aber die wirklich guten Freunde nicht.
    Die Leute, die ich im Gymnasium als meine echten Freunde bezeichnet habe, sind noch immer in meinem Dunstkreis. Nicht mehr so regelmäßig und intensiv, aber sie sind da.

    Ich unterscheide da mittlerweile sehr stark, zwischen Freunden und Kumpels/Bekannten. Und ich sortiere rigoros aus. 2007 ist mein “tabula rasa” Jahr. Wohnung ausgemistet, Adressbuch und Telefonverzeichnis auch.
    Vor allem die Leute, die sich im Frühjahr nur gemeldet haben um die “Sensation” aus erster Hand zu erfahren, sich dann aber nie wieder drum gekümmert haben wie es so läuft, wurden ausgemistet.

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