Hallo und liebe Gruesse aus Franz Josef,

 ja, so heisst ein Ort hier, direkt an einem Gletscher.

 Aber der Reihe nach:
Flug von Muenchen nach Hongkong war o.k., Transfer zum Hotel etc. super organisiert.
Hongkong ist wirklich eine faszinierene Stadt. Trotz der Groesse (7 Millionen) irgendwie ueberschaubar. Und sehr sauber. Die Skyline ist - vor allem in der Nacht - ein Traum. Das einzig nervige sind die vielen Typen, die einem gefaelschte Rolex verkaufen wollen…
Am zweiten Abend haben wir entdeckt, dass gleich hinter unserem Hotel ein Kneipenviertel anfaengt. Tja, mit dem Plan frueh ins Bett zu gehen wurde es dann nichts ;-)

Der Weiterflug nach Auckland war klasse. Air New Zealand ist wirklich eine Empfehlung wert. An jedem Platz ein Monitor, diverse Videos, Fernsehserien, CDs, sogar (sehr simple) Spiele. Da kann man sich die 11 Stunden ganz gut beschaeftigen.

In Auckland dann ja sofort Weiterflug nach Christchurch. Dort haben wir in einem Motel uebernachtet und am 19. in der Frueh unseren Camper bekommen.
Wir haben dann noch ein Navi gemietet… tja, bloede Idee. Braucht man hier wirklich nicht. Das Geld kann man sich sparen.

Zu den einzelnen Zielen schreibe ich jetzt mal nichts. Aber ein paar Stichworte zum Googeln:
Mount Cook, Dunedin, Otago Peninsula, Catlins, Nugget Point, Slope Point, Te Anau, Milford Sounds, Franz Josef Gletscher, Fox Gletscher

Wir sind schon ueber 2000 km gefahren. Auf meist sehr einsamen Strassen. Die Bruecken sind hier meist einspurig - und das reicht voellig, man muss so gut wie nie warten.

Das tolle an diesem Land sind die Weite und die Natur. Wenn man in den Fjorden ist, oder an einem Gletscher steht - die hier bis in den Regenwald reichen. Und dann ca. 1 Stunde durch den Regenwald faehrt um an einem einsamen Strand zu landen. Mit meterhoher Brandung und voll von Treibholz. Grosse Stuecke die aussehen wie die Knochen der Tiere aus einer laengst vergangenen Zeit. Dann fuehlt man sich so richtig klein. Im Vergleich zur Vergangenheit und Groesse dieser Natur, ist ein Menschenleben doch gar nichts. Sondern ungefaehr so viel wie meine Fussspuren im Sand, die von der naechsten Welle wieder verwischt werden.
Und gleichzeitig fuehlt man sich hier richtig frei. Keine Ablenkung durch Medien. Keine grellen Attraktionen (ausser in Queenstown, aber da waren wir schnell wieder weg). Pure Natur. Und nette, aufgeschlossene Menschen.

Tja, die Schattenseiten haben wir auch schon erlebt. Ca. 20 Stunden monsunartiker Regen. Und dabei mussten wir feststellen, dass das Zeltdach des Vans nicht ganz dicht ist. Also haben wir letzte Nacht zu zweit unten geschlafen - ging ganz gut. Aber heute ist bisher - entgegen alles Vorhersagen - wieder gutes Wetter. Wir bleiben hier noch eine Nacht, morgen geht es dann wieder “on the road”.



2 Responses to “Hongkong und Neuseeland”  

  1. 1 Mayla

    Schön, ein Lebenszeichen zu lesen…

    Freu mich, wenn es dir gut geht. Das mit Kopf frei kriegen könnte ich auch sehr gut brauchen. Läuft alles nicht so rund hier… aber hilft ja nix.

    Müssen wir in Ruhe mal reden, wenn du endlich wieder da bist… aber das dauert ja noch gaaaanz lang.

    Liebe Grüße aus dem sonnig-frühlingshaften München!
    Verena

  2. 2 hutti

    Ja, aber dann ist mal ein Kaffee faellig!

    Bis bald!

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